Einzelstücke
  • Bügelzange

    ca. Anfang 20. Jahrhundert

    Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine Zange zum Bügeln von Hemdskragen oder Hutkrempen.

  • Kugelzange

    ca. Mitte 19. Jahrhundert

    Diente zur Herstellung von Bleigeschossen für Vorderlader.

  • Lockenbrennzange mit Spiritusbrenner

    ca. Anfang 20. Jahrhundert

    Mit dem erwärmten Zangenkopf konnten Locken ins Haar geformt ('gebrannt') werden.

  • Multifunktionszange

    ca. 1890

    Hier sind Greifzange, 'Seiten'-Schneider und (kreuzverzahnte) Schlagfläche in einem Werkzeug vereint. Hersteller war lt. Kennzeichnung die Fa. W. Schollhorn Co. in New Haven, Conneticut.

  • Plissierzange

    ca. Anfang 20. Jahrhundert

    Hierbei handelt es sich um eine Zange zum Einbügeln von Wellen an Kleidungsstücken (z.B. Kragen).

    (plissieren: Das Faltenlegen von Stoffen nach unterschiedlichen Methoden in parallele Hoch-, Bogen- und Wellen-Plissees.)

  • Quecksilberkugelgreifzange

    ca. Anfang 19. Jahrhundert

    Diente zum Aufsammeln von Quecksilberkugeln, da Quecksilber die Eigenschaft hat, nach freiem Fall in kleine Kügelchen zu zerspringen und außerdem giftig ist.

  • Schuhzange

    ca. 18. Jahrhundert

    ähnelt in ihrer Funktionsweise einem heutigen Schuhanzieher.
    Die integrierte Zange diente wahrscheinlich dem Hochziehen der Schnürschuhzunge.

  • Schusterzange

    ca. Anfang 20. Jahrhundert

    Vielseitiges Werkzeug für das Schusterhandwerk.

  • Zange zum Auswechseln von Starkstromsicherungen

    Material: Holz mit Pertinax(Phenolharz-Hartpapier)-Griffen.

    Zum Größenvergleich eine Kombizange der Länge 200mm.

  • Zuckerzange

    ca. Ende 19. Jahrhundert

    Mit ihrer Hilfe wurden einzelne Portionen von den damals verbreiteten Zuckerhüten abgetrennt (ähnlich Kandiszucker).

    'Vom Zuckerhut zum Streuzucker Streuzucker war früher viel teurer als Hutzucker. Heute ist es umgekehrt. Streuzucker, der heute in der Zentrifuge direkt anfällt, mußte früher erst durch die Zerkleinerung von Zuckerhüten selbst hergestellt werden. Eine aufwendige Prozedur. Das Instrumentarium hierfür: Zuckerhammer - Zuckerbrecher, auch Zuckermesser oder Zuckerschneider genannt - Knippvorrichtungen (Casseure) - Handzangen - Mörser und Gaze-Siebe mit unterschiedlichen Maschenweiten.' 

    Quelle: Zucker-Museum, Berlin Homepage: www.dtmb.de/Zucker-Museum/